Kostenermittlung

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Kostenermittlung mit GKS und Teilgewerken

Die Gewerkekostenschätzung GKS hat gegenüber den Kostenschätzungs-Kennwerten den Vorteil, dass sie bereits ganz zu Beginn auf die geplante Form und Ausstattung des zu planenden Gebäudes Rücksicht nimmt. Details dazu können Sie auf der Website der Gewerkekostenschätzung www.gks-arch.at lesen.

Die Kostenermittlung auf Basis von Teilgewerken ermöglicht es, die Detaillierung dem jeweiligen Kostenbereich anzupassen. Einige Bereiche können noch am Schätzungslevel sein während andere bereits mittels Rechendokumente sehr genau wiederspiegeln, welchen Umfang oder welche Ausstattung ein Teilbereich hat. Durch die Erfassung des Prozentsatzes für das Kostenrisiko legen Sie auch automatisch die Kostenbandbreite fest. Die Zuordnung der Kostenqualität gibt ihnen später die Möglichkeit, Ihrem Bauherrn aufzuzeigen, welche Bereiche noch in der Fase Kostenschätzung mit entsprechender Bandbreite und welche bereits in der Kostenberechnung oder des Kostenanschlags - mit dem jeweiligen Kostenrisiko - sind.

Die Gewerkekostenschätzung GKS ergibt bereits ganz zu Beginn erstaunlich genau Kosten und die Verwendung von Teilgewerken elaubt es, verschiedenen Detaillierungsgarade, ein unterschiedliches Kostenrisiko und auch unterschiedliche Kosten Qualitäten pro Kostenbereich zu definieren.

  • GKS bringt bereits ganz zu Beginn erstaunlich genaue Kosten. Siehe Website der Gewerkekostenschätzung www.gks-arch.at.

  • Teilgewerke ermöglichen die notwendige Flexibilität der Kostenermittlung für jeden einzelnen Kostenbereich.

  • Die Zuordnung des Kostenrisikos pro Teilgewerk ergibt eine genaue und nachvollziehbare Kosten-Bandbreite.

  • Die Zuordnung der Kostenqualität pro Teilgewerk stellt klar, wie genau oder sicher die jeweilgen Schätzungswerte bereits sind.

  • Rechendokumente ermöglichen die genaue Beschreibung der in den Kosten enthaltenen Leistungen.

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Kostenrisiko und Kosten-Qualität

Die Tatsache, dass eine Kostenschätzung oder eine Kostenberechnung einer gewissen Bandbreite unterliegt, wird von Bauherrn gerne vergessen. Umso wichtiger ist es, in der Kostenermittlung die jeweilige Kostenbandbreite darzustellen. Diese ist aber je nach Ermittlung und Baufortschritt unterschiedlich. Daher kann man in Valerio jeder einzelnen Teilberechnung die darin enthaltene Genauigkeit zuordnen. Die Bandbreite ist jedoch nicht für Plus und Minus dieselbe. Mit Valerio können Sie für Plus und Minus getrennt entweder einen Prozentsatz oder einen direkten Betrag als Kostenrisiko-Aufschlag/Abschlag eingeben.

Zu Ihrer eigenen Sicherheit und zum guten Verständnis der aktuellen Kostenschätzung sollten Sie klar definieren, in welchem Zustand die einzelnen Schätzwerte sind. Im Laufe eines Projektes gibt es keine einheitliche Qualität der Kosten über alle Bereiche. Einzelne Teile sind noch geschätzt während andere bereits im Detail ermittelt, beauftragt oder bereits abgerechnet sind. Valerio errechnet pro Kosten-Qualität - für die Gesamtkosten und jeden einzelnen Kostenbereich - die jeweilige Summe, den Prozentanteil innerhalb der Kostenqualitäten zum Budget und zur Kostenprognose und das jeweilige Kostenrisiko Plus/Minus pro Kosten-Qualität. Damit sind Sie auf der sicheren Seite, sollte es einmal zu Diskussionen kommen.

Kostenrisiko/Kostenbandbreite und Kosten-Qualität sind ganz wesentliche Zusatzinformationen, ohne die eine Kostenermittlung nicht korrekt ist.

  • Kostenrisiko als Prozentsatz oder Betrag pro Teilgewerk, getrennt nach Plus und Minus.

  • Kosten-Qualität pro Teilgewerk, um festzulegen, welche Genauigkeit der jeweiligen Berechnung zu Grunde liegt.

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GKS Kostenerfassung in einem Rechendokument

Die Kostenermittlung nach GKS umfasst viele Parameter. Umso wichtiger ist es, diese gut und übersichtlich darzustellen. Valerio verwendet dafür ein Rechendokument pro Kostenwert (z.B. "Gesamt Lohn+Sonstiges"), um die Basis der Berechnung klar und verständlich darzulegen. Im Rechendokument gibt es Platzhalter für die jeweiligen GKS-Kennwerte, die bei der Berechnung mit den aktuellen Werten gefüllt werden. So ergibt sich ohne großen Aufwand die Berechnung und die Datenerfassung bleibt klar und einfach in Dialogfeldern. Sie können in den definierbaren Vorlagen zu den einzelnen GKS-Kennwerten Ihrem Stil treu bleiben und können auch sicher sein, dass dieser von allen Mitarbeitern genauso verwendet wird.

Das definierbare Rechendokument gibt Ihnen die Sicherheit, dass die Kostenermittlung für alle transparent und verständlich ist, in Ihrem eigenen Stil.

  • Erfassung der Kennwerte in Dialogfeldern

  • Definition getrennter Vorlagen für jeden Kostenwert, um die Ermittlung klar und präzise wiederzugeben.

  • Berechnung der Schätzwerte im Rechendokument, bei der alle Kennwerte automatisch einbezogen werden.

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Kostenermittlung-Reports als Übersicht oder Detail

Der Druck der Kostenermittlung ist frei definierbar, denn es gibt zu viele Ansatzpunkte, um alle in einem Dokument wiedergeben zu können. Es gibt auch zu unterschiedliche Empfänger, um mit einer Druckvariante das Auslangen zu finden. Die Bauabteilung benötigt Details und die Firmenleitung will nur eine Übersicht. Daher können Sie nach Belieben Drucke erzeugen, eine Kostenaufstellung mit den Berechnungsdetails, eine als Übersicht mit der Kostenbandbreite Plus/Minus, eine mit Kosten-Qualität und daraus resultierendem Kostenrisiko oder überhaupt nur 10 Zeilen samt Summe.

Erst die richtig aufbereiteten Unterlagen schaffen Klarheit und Transparenz. In Valerio definieren Sie die Reports so, dass alle benötigten Inhalte erzeugt werden.

  • Aus der Fülle der Daten werden selektiv Reports erzeugt, die für die jeweiligen Empfänger perfekt passen.

  • Man kann eine beliebige Anzahl an Druck-Vorlagen erstellen und in den Bereich "Reports" einbinden.

  • Die monatlichen Reports werden einfach und schnell mit den aktuellsten Daten erzeugt, kein Ausbessern oder Modifizieren von Tabellen.

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